Wo das Geld hinfliesst

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Wofür werden die Empfangsgebühren verwendet?

Mit dem grössten Teil der Empfangsgebühren wird die SRG SSR für die Erfüllung ihres Programmauftrages abgegolten (Service public). Weiter erhalten private Radio- und Fernsehveranstalter einen Beitrag, wenn sie gemäss ihrer Konzession einen besonderen Leistungsauftrag zu erfüllen haben. Ausserdem werden die Beiträge an die Förderung neuer Technologien sowie die Nutzungsforschung geleistet und die Kosten für die Frequenzverwaltung (BAKOM) und für die Erhebung der Empfangsgebühren (Billag) gedeckt.

Weshalb bezahlt man in der Schweiz vergleichsweise höhere Radio- und Fernsehgebühren als in andern europäischen Staaten?

Die Schweiz ist ein viersprachiges Land. Jede Sprachregion hat eigene Radio- und Fernsehprogramme. Die SRG SSR produziert z.Zt. insgesamt acht Fernseh- und 18 Radioprogramme. Auch diverse Privatsender erhalten Empfangsgebühren, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen.
Insgesamt zahlen rund 3 Millionen Haushalte und Betriebe Empfangsgebühren. In andern europäischen Staaten werden die Gebühren auf viel mehr Haushalte verteilt, weshalb die Gebühren für den Einzelnen geringer sind. Dazu kommt, dass gewisse Länder die staatlichen Sender auch mit Steuergeldern unterstützen.

Die Programme sind nicht nach meinem Geschmack, deshalb bin ich nicht bereit, die Gebühren zu bezahlen.

Die Gebührenpflicht besteht auch dann, wenn Ihnen die Programme nicht gefallen. Ausschlaggebend für die Gebührenpflicht ist das Vorhandensein eines empfangsbereiten Gerätes. Für Beschwerden über die Programme wenden Sie sich bitte an den zuständigen Programmveranstalter. Bei der SRG SSR an den jeweiligen Sender oder direkt an die Generaldirektion SRG SSR, Tel. Nr. 0848 88 44 22; Adresse: Giacomettistrasse 1, 3000 Bern 31, E-Mail: info@srgssrideesuisse.ch